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Keine Backups! Was nun?

Posted on Dienstag, Januar 6, 2009 in Technik

Es ist der Alptraum jedes Computernutzers – der Verlust von wichtigen Daten. Natürlich sind nicht nur Unternehmen angehalten Backups zu fahren und verschiedene Sicherungsmaßnahmen durchzuführen sondern auch Privatuser. Doch welcher private PC-Nutzer macht so etwas schon akribisch genau und vor allem regelmäßig?

Somit kommt es nicht selten vor das Privatanwender nach einem Plattencrash, einem PC-Virus oder auch einem irrtümlichen Formatieren, sei es durch ihn selbst oder durch andere unwissende Mitnutzer des Rechner geschehen sehr wichtige Daten wie Arbeitsdokumente, Schulunterlagen, Urlaubsfotos oder sonstige wichtige digitale Informationen verlieren und scheinbar keine Möglichkeit mehr haben eine Datenrettung durchzuführen.

Doch ganz korrekt ist das nicht, denn es gibt Fälle in denen man auch ohne Sicherheitskopien wieder ganz oder teilweise an die scheinbar verlorenen Informationen wieder herankommt. Doch eines vorweg: Wenn die Festplatte physikalisch beschädigt wurde, kann man als Privatperson nicht mehr viel machen. Hier könnte höchstens noch ein professionelles Datenrettungslabor helfen, welches sich seine Dienste teuer bezahlen lässt.

Anders ist es bei der simplen Löschung von Dateien oder auch beim Formatieren. Hier ist eine Datenrettung in der Regel durchaus möglich. Zumindest die üblicherweise von Windows verwendeten Dateisysteme gehen nämlich so vor, dass Daten beim Kommando “Datei löschen” nicht tatsächlich von der Festplatte entfernt werden. Vielmehr wird der Bereich in dem sich die Daten auf dem Laufwerk befinden als “zum Überschreiben freigegeben”. Vielmehr passiert zunächst nicht.

Sofern die betreffenden Sektoren also durch das Dateisystem nicht wieder mit neuen Daten überschrieben wurden (mit sehr guten Tools selbst dann noch theoretisch möglich), ist es mit einer speziellen Datenrettungs-Software relativ Problemlos möglich gelöschte oder gar formatierte Daten wiederherzustellen.

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